Universität Genua, 26. Oktober 2020 (Teams)

Im Rahmen der von der Neuphilologischen Fakultät Genua (Dipartimento LCM) veranstalteten Vortragsreihe zu Sprachen, Schreiben und Macht (Lingue, scritture e potere) Gastvortrag von Eva-Maria Thüne über »La lingua nascosta. Costellazioni linguistiche in interviste a persone immigrate nel Regno Unito da paesi di lingua tedesca negli anni Trenta«: 10 Uhr, TEAMS.

In italienischer Sprache. Teilnahme über E-Mail Einladung möglich, bei Interesse bitte an simona.leonardi AT unige.it schreiben.

Neue Untersuchungen zur Interviewsammlung „Gerettet“

Thüne, Eva-Maria. 2020. What the Kindertransportees tell us about the acquisition of EnglishJewish Historical Studies, 51(1), 165-182.

Thüne, Eva-Maria. 2020. Zurück nach Hannover. Ehemalige MigratInnen jüdischer Herkunft erzählen. In Janina Behr, François Conrad, Stephan Kornmesser & Kristin Tschernig (Hgg.), Schnittstellen der Germanistik. Festschrift für Hans Bickes, 323-346. Berlin u.a.: Peter Lang.

Am Vorlesetag wird aus „Gerettet“ gelesen

Am 15.11. 2019 wurde im Rahmen des Vorlesetags in Berlin „Gerettet“ vorgestellt und daraus vorgelesen. Herr Kerpel-Fronius von der Stiftung Denkmal hat zu Anfang gut verständlich für die Kinder und Jugendlichen (es waren auch Fünftklässler da!) ein knappes Bild der historischen Situation jüdischer Familien in Deutschland 1933-38 gezeichnet, und den Rettungsweg „Kindertransporte“ erläutert. Dann haben die Schauspieler Boris Aljinovic und Nadja Berlinghoff Passagen gelesen bzw. sehr schön mit verteilten Rollen mehr „gespielt“ als nur gelesen. Der Erzählbogen war gelungen und die Kinder hatten zum Schluss so viele Fragen (auch ganz schwierige und generelle, z. B. „Warum hat Hitler die Juden so gehasst?“), dass nicht alle von der Moderatorin und „Hausherrin“ Dr. Anja Siegemund drangenommen werden konnten.
Danach wurde das Buch verteilt (die Kosten wurden von der der Szloma-Albam Stiftung übernommen, die auch die Veröffentlichung mitgefördert hat; die Lehrkräfte jeder Klasse konnten 5-6 mitnehmen, und hoffentlich werden in den Klassen daran noch Unterrichtsgespräche angeknüpft.
Ein paar schöne Fotos des Fotografen Marko Priske geben einen guten Eindruck von der Atmosphäre.
Ich danke allen, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben, vor allem Dr. Grischa Zeller von der Szloma-Albam-Stiftung!